Monte Gargano Geschichte der Michaelsgrotte Monte Sant'Angelo Apulien Italien Erzengel Michael
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auf dem Monte Gargano und Eindrücken aus der Umgebung
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Verwendung wurde dem Autor unter Genehmigung von Padre
Ladislao Suchy, dem Direktor des Heiligtums, gestattet.
Es befindet sich im Besitz des Heiligtums.
Reproduktion verboten.
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Einleitung
Monte Sant’Angelo, Februar 2004: In triefendem Regen und eisiger Kälte stehe ich hier, inmitten des Gargano Gebirges Apuliens, und warte darauf, daß die Bronzetore aus längst vergangener Zeit sich öffnen, um den Weg freizugeben zu jenem sagenumwobenen Ort, der seit den frühen Tagen des Mittelalters das älteste Michaelsheiligtum des lateinischen Westens verbirgt. Ob Bauern, Bürger, Ritterschaft, ob Kaiser, Päpste, Pilgerscharen, sie alle schritten schon die Stufen zur Grotte hinab, um tief im Inneren der Felsen dem Tageslichte fern Buße zu tun und die Vergebung aller Sünden zu erlangen. UBI SAXA PANDUNTUR IBI PECCATA HOMINUM DIMITTUNTUR HAEC EST DOMUS SPECIALIS IN QUA NOXIALIS QUAEQUE ACTIO DILUITUR [Dort wo die Felsen sich öffnen, werden die Sünden der Menschen vergeben. Dies ist eine besondere Stätte, an der jede Schuld reingewaschen wird...] steht auf dem romanischen Portal des unteren Atriums geschrieben, das es zu durchschreiten gilt, um in die, wie die Legende erzählt, vom Erzengel Michael, Fürsten der himmlischen Heerscharen, selbst erwählten und einzigster nicht von Menschenhand geweihten Stätte kirchlichen Rituals zu gelangen. So fern und unnahbar uns diese Gedanken heute auch erscheinen mögen, für die Menschen des Mittelalters stellten sie einen wichtigen Bestandteil des alltäglichen Lebens dar, in dem es neben den feudalen Verpflichtungen darum ging, um das Seelenheil seiner selbst und auch der anderen besorgt zu sein. Hierbei kam dem Monte Sant’Angelo eine ganz besondere Rolle zu, wie es in der Überlieferung geschrieben steht, wobei das Michaelsheiligtum auf dem Gargano seit nunmehr 1500 Jahren Ziel christlicher Pilgerschaft geblieben ist.
Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist die Erstellung eines grundlegenden historischen Überblicks zum Heiligtum zur Zeit des Mittelalters unter Aufarbeitung von Forschungsgeschichte und -stand, wobei ich hierbei auf die im Hintergrund verlaufende Geschichte Apuliens/Italiens näher eingehen werde, um die Bedeutung/Stellung des Monte im Mittelalter anhand des historischen Bezuges der jeweiligen Regenten/Völkerscharen/Ereignisse noch verständlicher zu machen. Besonderes Augenmerk werde ich hierbei auf die Beziehungen der römisch-deutschen Könige zum Michaelsheiligtum auf dem Gargano legen, ebenso auf den sog. Perdono Angelico im Hinblick mittelalterlicher Mentalitätsgeschichte. Auf kunstgeschichtlich/archäologische Aspekte sowie epigraphisch/numismatische Überreste werde ich nur insofern kurz eingehen, als daß mir deren Erwähnung als wichtiges Indiz für die Verbundenheit der betreffenden Herrscher/Völker zum Monte Sant’Angelo erscheint oder ein besonderer Bezug zum damaligen Zeitengeschehen ersichtlich wird. Ansonsten soll einzig und allein der gesamthistorische Bezug zum Monte Mittelpunkt vorliegender Geschichtsbetrachtung sein.


   
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© Philipp Santer

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